Pro Vita

Die Stiftung ProVita ist eine das Lebensrecht und die Lebensethik focussierende Initiative. ProVita möchte ausgehend vom christlichen Menschenbild und den Grundlagen christlicher Ethik die Veränderungen der gesellschaftliche Wertung und Beurteilung von Grenzfragen des Lebens kritisch begleiten. Anlass für die Notwendigkeit einer solchen Begleitung geben zum einen die vielen schleichenden, unbewußten Änderungen im Umgang mit Grundwerten der Gesellschaft durch die wissenschaftlichen und industriellen Erfindungen im Bereich der Medizin, Medizintechnik, Palliativ-Medizin, Pflege, Sterbebegleitung, Sterilitätsbehandlung, Medizinforschung am menschlichen Erbgut, Embryonenforschung und v.a.m., andererseits nehmen Kostendruck und Gewinninteressen von Unternehmen Einfluss auf ethisch zu verantwortende Massnahmen und Verfahrenstechniken. ProVita versteht sich dabei auch als moderne Weiterführung der der ursprünglich in den 80er Jahren gegründeten freikirchlichen Lebensrechtsbewegung ProVita.

Der Frauenarzt Dr. Detlev Katzwinkel (Langenfeld), seit vielen Jahren engagierter ehrenamtlicher leitender Mitarbeiter im Bund Freier evangelischer Gemeinden, ist der Vorsitzende dieser Stiftung. Ihren Ursprung hat die Stiftung in der Lebensrechtsinitiative des Bundes evangelisch-freikirchlicher Gemeinden und des Bundes Freier evangelischer Gemeinden  bis 2011, damals unter dem Dach des baptistischen Diakoniewerks Kirchröder Turm (Hannover), dessen damaliger Leiter, Pastor Michael Borkowski (Hannover), auch heute zum ProVita-Leitungskreis gehört.

 

Stiftung ProVita als Initiative mit der Rückendeckung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden

In dem Unternehmer Friedhelm Loh wurde ein aufmerksamer zugewandter Stifter mit offenem Blick für Lebensethik und  Lebensrecht gewonnen. Die Bundesleitung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, sowie deren überregionalen Entscheidungsgremien haben entschieden, diese Initiative inhaltlich zu begleiten, und Mitarbeiter in diese Arbeit zu entsenden. Wunsch der Stiftung ist eine möglichst breite Vernetzung von Verantwortungsträgern der unterschiedlichen christlichen Organisationen um durch inhaltliche Auseinandersetzung, Diskussion der verschiedenen Denkansätze, Symposien, Veröffentlichungen zu einer relevanten Meinungsbildung im Sinne christlicher Grundwerte beizutragen. Zum Stiftungsvorstand gehören neben dem Stifter und dem Vorsitzenden Dr. Detlev Katzwinkel und der Geschäftsführerin Frau Dr. Heike Fischer, Pastor Volker Reder und Pastor Michael Borkowski.

In dem die Stiftung beratenden Stiftungsrat arbeiten weitere engagierte christliche Leiter wie auch der Präses des Bundes FeG Pastor Ansgar Hörsting am inhaltlichen Konzept verantwortlich mit. Dr. Detlev Katzwinkel kündigte an, dass die Stiftung weiterhin auch die hilfebedürftige Situation von durch ethischen Grenzfragen in Gewissenskonflikte geratene Personen im Blick halten werden, und wo möglich durch Kooperation mit der baptistischen Stiftung "Hilfe zum Leben" Hilfestellung vermitteln. Menschen in ethischen Gewissenskonflikten wird über Netzwerkpartner Beratung und Hilfestellung zugänglich gemacht, so soll gewährleistet werden, dass auch unter schwierigen Bedingungen Menschen ein volles Ja zum Leben finden und verwirklichen können.

Darüber hinaus ist es Anliegen der Stiftung, unentwegt für lebensethische Themen zu sensibilisieren und Hilfe bei der Suche nach Entscheidungskriterien zu geben. Der Vorsitzende Dr. Katzwinkel äußerte die Erwartung, dass sich in Zukunft weitere Fachleute und interessierte Laien dem Stiftungsrat anschließen werden. Darüber hinaus läge es ihm besonders am Herzen, Untersuchungen über Folgen von verschiedenen lebensethischen Grenzsituationen mit Konfliktentscheidungen anzustossen.