Save the uterus – Rettet den Uterus

„Viel hilft viel“ so wurde es lange Jahre propagiert, ganz nach dem Motto: „Das brauchen sie ja alles nicht mehr, das kann raus!“ Heute weiß man: In den kleineren Therapieschritten liegt meist der verträglichere, der schonendere Erfolg.

Es gilt heute die Möglichkeiten und Chancen organerhaltender Operationen voll zu nutzen. Das nachgewiesermaßen medizinisch und ethisch Sinnvolle sollte man auch zuerst erwägen. „Blutungsstörungen“ können heute recht sanft mit moderner Therapie behandelt werden. Es muss eben nicht mehr immer gleich die ganze Gebärmutter entfernt werden – darum geht es auch bei der Initiative „Rettet die Gebärmutter“ oder englisch: „save the uterus".

Wie die Initiative „Rettet die Gebärmutter“, so setzt sich auch das Team von Dr. Katzwinkel für eine möglichst schonende Therapie bei Blutungsstörungen wie der Menorrhagie ein. Der erste Schritt ist eben nicht mehr die Gebärmutterentfernung.

Es gilt für jede Patientin jeweils individuell alle Details sorgfältig abzuwägen.

Immer mehr moderne Therapieverfahren zielen auf Organerhalt und minimal invasives Vorgehen ab, so auch bei lang anhaltenden und starken Monatsblutungen.

Dr. Katzwinkel ist es wichtig, möglichst  jeder Frau das Angebot einer schonenden Therapie machen zu können. Fortschrittliche Verfahren, kleinere Operationen, weniger Nachteile, heutzutage geht es Frauen auch vor allem darum, wenig Zeit in der Klinik verbringen zu müssen, so schnell wie möglich wieder fit zu sein. Es gilt, sich so lange wie es geht, eine hohe Lebensqualität zu bewahren.

Die Gynäkologie am St. Martinus-Krankenhaus bietet ein breites Leistungsspektrum moderner Verfahren. „Manche Frauen „hängen“ auch einfach an ihrer Gebärmutter, das muss man ernst nehmen.“ sagt Dr. Katzwinkel, “Ich bemühe mich jedenfalls persönlich sehr darum, und das kommt an.“

Endometriumablation

Die Hochfrquenz Endometriumablation (Goldnetz-Verfahren) wird im St. Martinus Krankenhaus Langenfeld durch Dr. Katzwinkel nun schon seit fast 20 Jahren angeboten. Mit diesem Verfahren kann die Blutung herunter reguliert oder ganz gestoppt werden. Somit bleibt dann die Gebärmutter erhalten.

Die moderne NOVASURE-Goldnetz-Methode  ist ein schonendes Verfahren, im Rahmen einer harmlosen Gebärmutterspiegelung kann diese hysteroskopische Endometriumsablation in wenigen Minuten verwirklicht werden.

Sollte aufgrund von Myomen (Knoten in der Gebärmutter) oder extremer Endometriose des Uterus (Adenomyosis) diese nicht anwendbar sein, steht aktuell statt einer kompletten Entfernung der Gebärmutter auch noch die endoskopische (ohne Schnitt) Teilentfernung der Gebärmutter (TESH/LASH) zur Verfügung. Diese Methode bringt den gewünschten Therapieerfolg ohne die bekannten Risiken einer großen Bauchoperation.

Zu finden ist die Seite unter: www.rettet-die-gebaermutter.de.