Lebensrechtsinitiative ProVita in neuer Form

Die christliche Lebensrechtsinitiative ProVita hat ein neues Zuhause unter dem Dach des Bundes Freier evangelischer Gemeinden (FeG) gefunden. Am 9. November wurde der Verein/ Stiftung ProVita mit Sitz in Langenfeld bei Düsseldorf als Nachfolgeorganisation der gleichnamigen freikirchlichen Lebensrechtsbewegung gegründet.

Stellung beziehen

Auch der neue Verein will zu ethischen Themen vom Anfang bis zum Ende des Lebens Stellung nehmen. Dazu gehören Fragen der vorgeburtlichen Diagnostik, der Präimplantationsdiagnostik (PID), des Lebensrechts Behinderter und der Sterbehilfe. 1980 wurde ProVita vom baptistischen Gynäkologen Wolfgang Furch (Bad Nauheim) gestartet und 25 Jahre geleitet. 2005 wurde der Frauen- und Chefarzt Detlev Katzwinkel (Langenfeld), auch Kreisvorsitzender des Rheinischen Kreises im Bund der FeG, sein Nachfolge

Die gemeinsame Lebensrechtsinitiative des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden und des Bundes der FeG arbeitete seit 1983 unter dem Dach des baptistischen Diakoniewerks Kirchröder Turm (Hannover), dessen Leiter, Pastor Michael Borkowski, zum ProVita-Leitungskreis gehörte. Im vorigen Jahr gab das Diakoniewerk den Auftrag, „ProVita als selbstständige, lebensethische Initiative des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden und des Bundes Freier evangelischer Gemeinden mitzuführen, an die beteiligten Bünde zurück“.

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